Unsere Erfolgsporträts zeigen, wie unsere Masterprogramme Karrieren nachhaltig verändern und Absolvierenden neue Türen öffnen – während des Studiums und weit darüber hinaus. Hier zeigt Dominik Bredel, wie er sich beruflich weiterentwickelt hat, welche Erfahrungen er während des Studiums gesammelt hat und welche Chancen sich ihm nach dem Abschluss eröffneten.
Name: Dominik Bredel
Aktuelle Position: Director Cyber Security
Aktuelles Unternehmen: PwC
Aufgabenbereich: Leitung von Cyber Security Transformationsprojekten mit Fokus auf Cyber Resiliency und Zero Trust; regelmäßiger Sprecher und Autor zu IT-Sicherheitsthemen
Absolviertes Masterprogramm: Consulting & Business Analytics (hieß früher: Business & Process Management)
Masterjahrgang (Beginn): 2014
Ehemaliges Partnerunternehmen: IBM
Dominik Bredel ist ein erfahrener Thought Leader und Management Consultant im Bereich Cyber Security mit mehr als zehn Jahren Expertise in verschiedenen Industrien.
Während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) an der DHBW Mannheim und des Masterprogramms Business & Process Management (M.Sc.) an der ESB Business School arbeitete er parallel als Junior Consultant bei IBM. Über verschiedenste Senioritätsstufen der Consulting Professional hinweg, konzentrierte er sich früh auf die Kombination aus IT-Security- und Resilienzstrategien.
Diese Fokussierung ermöglichte Dominik die Übernahme der Verantwortung des Cyber Resiliency Portfolios in der DACH-Region bei IBM. Im Anschluss arbeitete Dominik als Executive Assistant eines General Managers der IBM und steuerte strategische Transformationsprojekte, wie z.B, die Ausgliederung von Kyndryl. Nach der Ausgliederung war er in leitenden Positionen bei Kyndryl tätig. Zunächst als Associate Partner für das Security & Resiliency Beratungsgeschäft, später als Practice Leader Security & Resiliency mit Ausdehnung der Verantwortung auf Managed Services.
Seit Beginn des Jahres 2025 ist Dominik als Director bei PwC tätig. Dabei fokussiert er sich auf die Durchführung von Cyber Security Transformationsprojekten in den Bereichen Cyber Resiliency und Zero Trust.
Neben seiner beratenden Tätigkeit tritt Dominik regelmäßig als Sprecher und Autor zu aktuellen Themen der IT-Sicherheit auf Kongressen und in Fachmedien auf. In seiner Freizeit geht er seiner Begeisterung für Technologie, Sport und Reisen nach.
Wie hat Dir das Master-Studium dabei geholfen Deine beruflichen Ziele zu erreichen?
Das berufsbegleitende Studium der ESB hat mir maßgeblich dabei geholfen meine Karriere zu beschleunigen. Ich musste mich nicht für akademische Weiterbildung oder Berufserfahrung entscheiden, sondern konnte früh mein theoretisch erworbenes Wissen im Berufsalltag anwenden.
Warum hast Du Dich für den M.Sc. Business & Process Management entschieden?
Schon früh in meinem beruflichen Werdegang habe ich festgestellt, dass mein Herz für die Beratung, damit verbundene Methoden und Fachbereiche schlägt. Business and Process Management/Consulting hat mir mit vielen Dozenten aus der Beratungsbranche dabei geholfen Methoden zu verfeinern, Abläufe in der Praxis besser zu verstehen und komplexe Sachverhalte methodisch sauber zu analysieren und im Anschluss darzustellen.
Was ist das Besondere an dem Studienprogramm?
Es kombiniert erstklassige Professoren aus der Wissenschaft mit Dozenten aus der Wirtschaft, die es verstehen die Relevanz von qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Arbeit auf realwirtschaftliche Fragestellungen zu übertragen. Darüber hinaus bietet die ESB mit ihrem internationalen Setup die ideale Ausgangsbasis sich früh ein starkes Netzwerk aufzubauen.
Welche war Deine bisher größte Herausforderung in Deiner beruflichen Laufbahn?
Die bisher größte Herausforderung war sicherlich die Gestaltung und Umsetzung der Ausgliederung von Kyndryl. Zu Beginn des Projektes schien die Aufgabe in der Kürze der Zeit von 9 Monaten schier unlösbar. Die Organisation des Personalübergangs, der Aufbau einer neuen Organisation, die Übertragung der Kundenverträge, Trennung der IT-Systeme, die Gründung neuer GmbHs, um nur ein paar der Handlungsstränge zu nennen. Durch klare Verteilung der Aufgaben, eine saubere Governance und strikte Steuerung über den Projektverlauf konnte die Aufgabe von einem riesigen Team dennoch gestemmt werden. Dies hat mir gezeigt, dass egal wie unlösbar eine Aufgabe zu Beginn auch scheint, wenn man das richtige Team mit klaren Aufgabenpaketen hinter einem gemeinsamen Ziel vereint, wird auch das unmögliche lösbar.
Welchen Fehler hättest Du gerne vermieden?
Gerade in großen multinationalen Matrixorganisationen kann man sich schnell von den eigentlichen Aufgabenstellungen und Zielen ablenken lassen. Sich regelmäßig selbst zu hinterfragen, langfristig und strategisch zu handeln, anstatt nur auf Herausforderungen der Organisation zu reagieren, ist etwas, was ich über den Zeitverlauf lernen musste. Nur wer die eigentliche Zielsetzung des Organisationsbereichs im Blick behält und das eigene Handeln stets an diesen Zielen ausrichtet wird mittelfristig erfolgreich sein und bleiben.
Wie hast Du die berufsbegleitende Studienzeit erlebt? Gibt es etwas, an das Du besonders gerne zurückdenkst?
Besonders gerne denke ich an die Campus-Parties und die gemeinsame Zeit mit meinen Kommilitonen zurück. Neben allem Ernst und Eifer darf der Spaß auch nie zu kurz kommen.
Welche Karrieretipps würdest Du unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Einer der wichtigsten, aber oftmals unterschätzen, Aspekte ist das Thema Ownership. Durch die Übernahme von Verantwortung, auch in kleinen Teilbereichen, und der Einstellung dafür zu sorgen, dass Probleme Ende zu Ende abgeschlossen werden ist eine Eigenschaft, die neben Beharrlichkeit und Einsatz maßgeblich zu einer erfolgreichen Karriere beiträgt.